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Krippling

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ger. Krippling; engl. Cribbins

Allgemeines

Krippling war ein Gauner und Erpresser. Er war brutal und hinterlistig. Krippling trugt ein extrem schlecht sitzendes Gebiss, das er einst einem seiner Opfer abnahm und es sich seelenruhig in den Mund schob während der von ihm abgestochene Vorbesitzer vor seinen Augen starb. Seither machte ihm das Gebiss jedoch Schwierigkeiten. Da es ein altes Modell mit Sprungfeder war, sprang es gelegentlich spontan auf und verhakt sich in seinem Mund. Einmal soll es sich sogar so verdreht haben, dass es ihm in den Rachen biss. Auch trug es sehr zu Kripplings schmatzender und schlürfender Ausdrucksweise bei.

Krippling kannte Feucht von Lipwig noch aus den Zeiten da sich dieser Albert Spangler nannte. Das war vor über zehn Jahren. Damals arbeiteten beide etwa zwei Jahre zusammen und betrogen gierige Mitbürger. Allerdings trennte sich Albert Spangler von Krippling, da es diesem entscheidend an Eleganz mangelte. Denn es entsprach dem Naturell von Herrn Krippling auch exzessiv Gewalt einzusetzen.

Nachdem Krippling in Pseudopolis verhaftet und ins Gefängnis geworfen wurde, erfuhr er aus Zeitungen, wie der Ankh-Morpork-Times, von der neuen Existenz von Albert Spangler. Nach seiner Entlassung tauchte er in Ankh-Morpork auf, gab sich als Gläubiger Anhänger von Om aus und schmiedete einen perfiden Plan um den neuen Postminister und Direktor der Königlichen Münze, Feucht von Lipwig zu erpressen. Im Zeitungsarchiv der Ankh-Morpork-Times informierte er sich hier über den rasanten Aufstieg von Feucht von Lipwig und fertigte gleich einen Drohbrief an ihn, indem er aus Zeitungsschlagzeilen einzelne Worte ausschnitt und neu zusammenklebte.

Cosmo Üppig nahm Krippling in seine Dienste, um Feucht von Lipwig mit seiner früheren Vergangenheit bloß zustellen. Doch als dieser ganz ungeniert der Öffentlichkeit selbst davon berichtete, sah Krippling keine Möglichkeit mehr zur Erpressung und wollte Feucht von Lipwig des nachts in einer Gasse töten. Doch genau in diesem Moment explodierte sein Gebiss endgültig und setzte ihn außer Gefecht. Eine Sprungfeder bohrte sich bis in seine Nasennebenhöhlen. Hauptmann Karotte brachte ihn ins Krankenhaus, da Feucht von Lipwig keine Anklage erhob.

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